Gesundheit und Lebensqualität im Büro: Die Personal Hamburg 2012

Gesundheit und Lebensqualität im Büro: Die Personal Hamburg 2012

Wirklich gesund kann eigentlich nur derjenige sein, der sich einer Aufgabe widmet, sich wertvoll fühlt und am Ende des Tages eine Leistungsbilanz ziehen kann. Depression, physische Mangelerscheinungen und ein Abbau der Leistungsfähigkeit sind aus diesem Grund bei Langzeitarbeitslosen, die sich keinen Ausgleich suchen, relativ weit verbreitet. Doch auch wer sich in seinem normalen Job nicht ausgelastet fühlt oder vielleicht überfordert ist, wird früher oder später darunter leiden. Auf der Personal Hamburg 2012, der Fachmesse für Personalmanagement, können nicht nur Chefs und Personalleiter in dieser Beziehung etwas dazulernen.

Das Programm der Personal Hamburg

Der Schwerpunkt der Messe liegt sicherlich nicht allein auf dem Umgang mit den Angestellten – Softwarelösungen, Hardware und E-Learning stehen beispielsweise ganz oben auf der Agenda. Doch auch allgemeine Unternehmensführung, Stress-Prävention und Potenzialförderung werden bei den Weiterbildungen auf der Messe angeboten. Zu den Missständen in der heutigen Unternehmensführung gehören auch niedrige Löhne, die in keinem Verhältnis zu der erbrachten Arbeitsleistung stehen. Nebenjobs sind eigentlich immer eine feine Sache! Wenn aber ein Angestellter acht Stunden am Tag für die Firma arbeitet und dabei einen wertvollen Beitrag für das Tagesgeschäft leistet, sollte er nicht mehr zwingend darauf angewiesen sein. Und nicht nur die Vergütung lässt in vielen großen und kleinen Unternehmen zu wünschen übrig! In einigen Branchen ist der Leistungsdruck schier unerträglich. Deadlines, die rational betrachtet überhaupt nicht eingehalten werden können, sind eine der Ursachen für das Burnout-Syndrom. Doch auch ein schlechtes Arbeitsklima kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Personalmanagement bedeutet nicht nur „einstellen“ und „entlassen“! Vielmehr sollte man geschickt dafür sorgen, dass die Stimmung innerhalb des Unternehmens eine hohe Produktivität zulässt beziehungsweise Mobbing und Missgunst keine Chance haben.

Das Burnout-Syndrom

In Deutschland wird das Burnout-Syndrom häufig falsch diagnostiziert. Eine depressive Verstimmung im Zusammenspiel mit einer temporär schlechten Arbeitsleistung können kurzzeitig ähnliche Symptome hervorrufen. Tatsächlich ist es aber so, dass das Burnout-Syndrom ein schleichender Prozess ist, der nicht von heute auf morgen für Ermattung und Depression sorgt. Ist man erst einmal ausgebrannt und emotional erschöpft, lässt die Leistung merklich nach und man befindet sich in einem Teufelskreis, der eine automatische Genesung eigentlich nicht mehr zulässt. Meist fängt es mit einem zu großen Arbeitspensum an. Gerät man daraufhin mit seiner Arbeit ins Hintertreffen, zählt nur noch die Aufholjagd. Das Leben außerhalb der Arbeit wird vernachlässigt und ohne einen wirklichen Ausgleich kann der Körper auch nicht regenerieren. Verschlimmert wird dieser Zustand durch den einsetzenden Misserfolg. Zieht man an diesem Punkt nicht die Notbremse, kann es auch zu einer ausgewachsenen Depression mit einhergehender Todessehnsucht kommen.

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