Lästige Parasiten: Hundeflöhe auf unseren Vierbeinern

Lästige Parasiten: Hundeflöhe auf unseren Vierbeinern

Jeder Hund wird im Laufe seines Lebens mindestens einmal von Flöhen belästigt. Flöhe werden meist beim Gassigehen bei Kontakt zweier Hunde von einem Tier auf das andere übertragen. An für sich können Flöhe normalerweise keinen größeren Schaden anrichten, trotzdem sollte man den kleinen Plagegeistern schnell Einhalt gebieten. Arzneimittel.de erklärt im neuen Gesundheitsratgeber wie man Flöhe erkennt und bekämpft.

Ist der Hund von Flöhen befallen, sind die Parasiten selbst meist kaum zu sehen. Sie sind mit ihren knappen drei Millimeter Körpergröße sehr klein und zudem recht flink. Hundeflöhe sind länglich zigarrenförmig und braun-rot bis schwarz gefärbt. Da Hundeflöhe auch andere Tiere befallen und mitunter sogar den Menschen angehen, sollte schnell etwas gegen die kleinen Quälgeister unternommen werden.

Wie erkennt man einen Befall mit Flöhen beim Hund?

Die ersten untrüglichen Anzeichen für einen Flohbefall bei dem Hund sind ständiges Kratzen und plötzliches Bearbeiten des Fells mit den Zähnen meist im hinteren Bereich des Körpers. Ein weiteres Indiz für Hundeflöhe sind winzige schwarze Krümel, die beim Kämmen aus dem Fell fallen. Träufelt man ein wenig Wasser darüber oder zerdrückt sie auf einem Taschentuch, laufen die Krümel rötlich aus. Diese Krümel sind die Hinterlassenschaften der Flöhe, die aus unverdautem Blut bestehen, von dem sich die Flöhe ernähren.

Wie verbreiten sich Flöhe?

Ein weiblicher Floh kann jeden Tag ca. 100 Eier legen. Diese werden nicht im Fell oder auf der Haut des Hundes (es können auch andere Tiere befallen sein) verankert, sondern lose abgelegt. Dadurch fallen immer einige Eier vom Wirt auf seine Umgebung. Nach ca. drei bis fünf Tagen schlüpfen die Larven aus den Eiern und ernähren sich vom Kot älterer Flöhe. Die Larven durchlaufen mehrere Stadien die mit der Verpuppung der Larve endet. In der Puppe wächst die Larve zum erwachsenen Floh heran, der sich, sobald sich ein Wirtstier nähert, aus der Hülle befreit und über seinen neuen Wirt herfällt.

Behandlung von Flohbefall

Da Flöhe sehr widerstandsfähig sind und sich schnell an bestimmte Wirkstoffe gewöhnen, sollte das Präparat der Wahl öfter einmal gewechselt werden. Als wirksame Mittel haben sich spezielle Flohshampoos, Sprays und sogenannte Spot-On Präparate erwiesen. Doch nicht nur der Hund muss behandelt werden. Wichtig, um auch wirklich alle Flöhe und ihre Larven loszuwerden ist die wiederholte Reinigung der ganzen Umgebung. Das bedeutet, dass sowohl die Schlafstellen und Körbchen des Hundes, als auch Teppiche, Vorhänge und Sofas penibel gereinigt werden müssen. Die Teppiche sollten mehrmals abgesaugt, die Staubsaugerbeutel danach entsorgt und im Anschluss daran die Teppiche mit speziellen Reinigungsmitteln gegen Insekten shampooniert werden. Sofa- und Kissenbezüge heiß waschen oder, falls sie nicht waschbar sind, mindestens drei Tage lang ins Tiefkühlfach legen. Werden sie regelmäßig gewechselt, bieten Flohhalsbänder einen guten Schutz gegen Flöhe.

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