Liebe Leserinnen und Leser

Liebe Leserinnen und Leser



warum haben wir das Institut für Frauengesundheit gegründet?
Weil die Frauengesundheit spezifischer Forschung bedarf, und weil Frauen besondere Beratung brauchen.

Frauen unterscheiden sich eben nicht nur anatomisch von Männern, sondern auch im Hormonhaushalt und in vielen damit zusammenhängenden körperlichen und psychischen Vorgängen.

Deshalb haben Frauen auch andere gesundheitliche Risiken. Nicht nur Schwangerschaft und Wechseljahre oder geschlechtsspezifische Erkrankungen brauchen besondere Aufmerksamkeit, sondern auch die frauentypischen Verläufe nicht geschlechtsspezifischer Krankheiten und Heilungsprozesse.

Frauen haben z.B. eine schlechtere Chance einen Herzinfarkt zu überleben als Männer, und ihr Risiko für einen Herzinfarkt steigt nach der Menopause stetig an. Oder – um ein anderes Beispiel zu nennen - die häufige Erkrankung der Osteoporose verläuft je nach Geschlecht ganz unterschiedlich. Viele andere wesentliche Unterschiede in Morbidität und Mortalität sind dagegen noch nicht hinreichend erforscht.

Das 2005 auf Initiative der Landesregierung und mit Unterstützung der Landesstiftung gegründete Institut für Frauengesundheit (IFG) setzt an diesen Themen an. Es hat die Aufgabe, Forschung, Information und Beratung auf diesem Gebiet zu vernetzen und weiter voranzutreiben. Dazu wird es zukünftig beispielsweise Forschungsprojekte zu frauenspezifischen Erkrankungen oder Krankheitsverläufen initiieren und durchführen.

Darüber hinaus bietet es Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Ärzte an. Frauen, die sich informieren wollen, erhalten Information und Beratung über unsere Internet-Plattform oder können bei den vor Ort stattfindenden Frauenakademie-Kursen direkt von einem Experten Rat zu speziellen Themen bekommen.

Ein von hochrangigen Wissenschaftlern besetzter Expertenrat bietet sowohl Laien wie auch Fachkreisen online seinen Rat und Hilfe an.

Mit dem IFG hat Baden-Württemberg eine Institution geschaffen, die viele Partner im Land und darüber hinaus zusammenbringt im Interesse eines gemeinsamen Zieles: wissenschaftlicher und medizinischer Fortschritt auf dem Gebiet der Frauengesundheit und die laien- und fachspezifische Verbreitung diese Informationen.

Ihr

IFG-Team


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