Myrte gegen Akne, Hämorrhoiden und Zahnfleischentzündung

Myrte gegen Akne, Hämorrhoiden und Zahnfleischentzündung

Die Myrte (lat. Myrtus communis) aus der Familie der Myrtengewächse (lat. Myrtaceae) wird auch als Echte Myrte, Brautmyrte oder Gemeine Myrte bezeichnet und ist vom Mittelmeergebiet über die Kanarischen Inseln bis nach Zentralasien verbreitet. Als Standort bevorzugt die Heilpflanze steinige, kalkfreie Böden in schattigen Gebieten wie Wäldern.

Die Myrte als Heilpflanze

Die Myrte weist zahlreiche heilende Wirkstoffe auf, die insbesondere in den Blättern enthalten sind. Verwendet werden auch die Früchte der Myrte – jedoch hauptsächlich als Speise. Die Beeren werden im Mittelmeerraum als Ersatz für Pfeffer zum Würzen und als Zugabe bei der Käsezubereitung genutzt. Die Trauben der Myrte lassen sich in zahlreichen Varianten weiterverarbeiten: beispielsweise als Beigabe zu Fleisch und Fisch, aber auch zur Herstellung von Sirup und Likör. In den kleinen, festen Blättern der Myrte befinden sich die Wirkstoffe aus denen sich das ätherische Öl extrahieren lässt. Das Myrtenöl wirkt antibakteriell, antispetisch und krampflösend. Es wird seit der Antike als Bestandteil von Hustensirup verwendet.

Anwendung und Hinweise

Das Myrtenöl kann sowohl äußerlich als Tinktur als auch innerlich verwendet werden. Äußerlich können Öl und Blätter der Myrte beispielsweise gegen Zahnfleischentzündungen, Akne, Wunden oder Hämorrhoiden eingesetzt werden. Zu diesem Zweck sollten etwa 20 Tropfen des Myrtenöls in einem Glas abgekochtem Wasser aufgelöst werden. Die Lösung kann für Kompressen, zum Einreiben oder für Waschungen dienen. Das Hauptanwendungsgebiet der Myrte ist jedoch die innere Behandlung von Entzündungen und der unteren Atemwege. Zu diesem Zweck werden dreimal täglich 2-4 Tropfen des ätherischen Öls, aufgelöst in Tee oder warmem Wasser eingenommen. Da das Myrtenöl als schwach giftig eingestuft wird, sollte es nicht in größeren Mengen eingenommen werden. Wird es in Mengen von über 10ml eingenommen, können Übelkeit, Kopfschmerzen und eine Verfärbung des Urins ins Violette hervorgerufen werden.

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