Die ersten AnzeichenEinige Frauen bemerken die

Die ersten AnzeichenEinige Frauen bemerken die

Die ersten Anzeichen

Einige Frauen bemerken die ersten Symptome für eine beginnende Schwangerschaft sehr früh. Spannungsgefühle in der Brust, Ziehen im Unterleib oder ein Gefühl von Aufgeblähtsein können erste Anzeichen sein. Auch Übelkeit, Erbrechen, und Schwindel können weitere Hinweise auf eine beginnende Schwangerschaft sein. Häufige Begleiterscheinungen sind zudem Müdigkeit und Stimmungsschwankungen, die durch einen veränderten Hormonhaushalt ausgelöst werden.

Jedes dieser Symptome kann auch andere Ursachen haben, in der Kombination jedoch ist eine bestehende Schwangerschaft wahrscheinlich. Das erste sichere Anzeichen ist aber in den meisten Fällen die ausbleibende Monatsblutung.

Schwangerschaftstest

Schnelle Gewissheit verschafft ein Schwangerschaftstest, der rezeptfrei in Drogerien oder Apotheken gekauft werden kann. Ihr Frauenarzt kann eine Schwangerschaft durch eine Blutuntersuchung feststellen. Im Blut ist das Schwangerschaftshormon ß-HCG (humanes Chorion-Gonadotropin) bereits zehn Tage, im Urin 14 Tage nach der Befruchtung feststellbar. Die Schwangerschaft kann also schon am ersten Tag nach Ausbleiben der Menstruation mit einer 99-prozentigen Sicherheit nachgewiesen werden. Das Ei hat sich zu diesem Zeitpunkt bereits in der Gebärmutter eingenistet und ist an den Blutkreislauf der Frau angeschlossen.

Der erste Besuch beim Frauenarzt

Bleibt die Menstruation eindeutig aus und mehren sich die Anzeichen schwanger zu sein, ist eine ärztliche Untersuchung auf jeden Fall ratsam.

Bei der ersten Vorsorgeuntersuchung wird zunächst der allgemeine Gesundheitszustand der werdenden Mutter ermittelt. Dazu wird überprüft, ob akute oder chronische Krankheiten und möglicherweise genetische Belastungen vorliegen. Blut-, Urin- und Vaginaluntersuchung sowie die Messung von Gewicht und Blutdruck gehören ebenfalls dazu. Außerdem wird der voraussichtliche Geburtstermin errechnet.

Sind seit der Befruchtung mehr als vier Wochen vergangen, können durch einen Ultraschall eventuell schon kindliche Herztöne gemessen werden.

Der voraussichtliche Geburtstermin und die Untersuchungsergebnisse werden im Mutterpass festgehalten. Der Mutterpass ist ein wichtiges Dokument, das sie immer bei sich tragen sollten: Er gibt den behandelnden Ärztinnen, Ärzten und Hebammen schnell Auskünfte, die im Notfall für Mutter und Kind lebensentscheidend sein können.

Körperliche Veränderungen

Neben den frühen Anzeichen für eine Schwangerschaft wie Übelkeit, Schwindel, Spannungsgefühl in den Brüsten und Müdigkeit, treten weitere körperliche Veränderungen auf. Der mütterliche Organismus passt sich in kurzer Zeit den Anforderungen der Schwangerschaft an. Sein Stoffwechsel muss dafür sorgen, dass sich das Ei in die Gebärmutter einnisten kann. Über das mütterliche Blut stellt er alle Nährstoffe für die Bildung der Plazenta (Mutterkuchen), die Gebärmutter und den rasch wachsenden Embryo bereit. Um diese Aufgaben gut zu meistern, erhöht sich der Stoffwechsel um 20 Prozent und das Blutplasma (Blutflüssigkeit) um 30 bis 40 Prozent. Bei einigen Frauen hat das sichtbare Auswirkungen: zum Beispiel können die Blutgefäße und Venen deutlicher hervortreten oder es kann im Verlauf der Schwangerschaft zur Zunahme von Gewebeflüssigkeit (Ödeme) kommen.

Außerdem werden Gebärmutter und Gebärmutterhals weicher, die Gebärmutter vergrößert sich. Durch den Druck der Gebärmutter auf die Blase und durch hormonelle Veränderungen kommt es zu einem erhöhten Harndrang, d.h. Sie müssen häufiger auf die Toilette.

Die Blutzufuhr zur Scheide steigt an, was zu einer leicht bläulich-violetten Verfärbung der äußeren Geschlechtsorgane führt. Die Brüste werden größer und sehr empfindlich, oftmals verfärbt sich auch der Warzenvorhof; er wird dunkler und entwickelt einen weicheren, gerunzelten Bereich (Sekundärareola).

Veränderte Bedürfnisse des Körpers

Durch die besonderen Anforderungen der Schwangerschaft an den Körper der Frau, besteht ein gesteigerter Bedarf an Vitaminen, Eisen, Jod, Magnesium, Kalzium und vor allem Folsäure.

Folsäure ist wichtig für alle Zellteilungs- und Wachstumsprozesse. Folsäuremangel kann unter anderem zu Blutarmut, Verdauungsbeschwerden und Schleimhautveränderungen führen. In der Frühschwangerschaft kann Folsäuremangel beim Ungeborenen zu Störungen bei der Entwicklung des zentralen Nervensystems führen. Das Ungeborene kann Gehirn- und/oder Rückenmarksschädigungen (Neuralrohrdefekte) davon tragen.

Da der gewöhnliche Speiseplan den Bedarf an Folsäure häufig nicht deckt, wird eine folsäurereiche Ernährung, zum Beispiel mit Gemüse, Früchten und Vollkornprodukten empfohlen. In Absprache mit der Ärztin oder dem Arzt wird zur zusätzlichen Einnahme von Folsäuretabletten (0,4 mg täglich) geraten. Die Folsäureprophylaxe sollte am besten schon vor der Schwangerschaft, aber nach Möglichkeit sofort nach Feststellung der Schwangerschaft begonnen und bis zur zwölften Schwangerschaftswoche durchgeführt werden.

Gefühlschaos

Auch der Hormonhaushalt verändert sich während der Schwangerschaft. Der Körper wird von Hormonen - annähernd tausendmal mehr als im Normalzustand - geradezu überflutet. Diese Hormonveränderungen können die Gefühle und Reaktionen der Schwangeren auf die Umwelt verändern. Das kann sich in vielen verschiedenen Formen äußern, zum Beispiel in größerer Ängstlichkeit oder steigender Aggressivität. Oder einerseits von einer Neigung, Dinge sehr schwer zu nehmen, andererseits vom Gefühl, besonders viel leisten zu können.

Die Gefühlsspanne kann sehr weit gehen. Aber nicht nur die Hormone spielen eine Rolle. Für Viele sind die Kinder "ungeplante Wunschkinder", das heißt, der Nachwuchs kommt zwar erwünscht, aber überraschend. Damit muss die Lebensplanung und die aktuelle Lebensgestaltung unter Umständen neu überdacht werden.

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